Die 5 Elemente
Kann über die Zusatzversicherung abgerechnet werden!

Holz – Frühling – General

„ Stolz und edel
stets allen Stürmen trotzend,
im allerhärtesten Holze,
doch biegsam und weich.
Die Blätter fest, doch zart und sanft,
im Winde nur leicht sie flüstern.
Stolz, so steht er da,
mit Eleganz, doch schlicht, bescheiden.
Nicht wird er sein Haupt beugen,
selbst wenn die kalte Pracht ihn ziert.“
Ein Baum vermittelt am besten die Vorstellung vom Element Holz. Ein Baum wächst, solange er lebt. Er ist ein verwurzeltes, wachsendes Wesen, das sich gleichzeitig nach außen und innen, oben und unten ausstreckt. Er biegt sich geschmeidig und gibt dem Wind nach, und doch ist er stark und beständig und enthält seinen eigenen fließenden Lebenszyklus.

Aus dem Samen wird ein blühender junger Baum, der seine Zarten Sprösslinge zur Reife führt und seine Geschichte, indem er wächst, in den Ringen des Lebens mit sich trägt. Seine Verbundenheit mit der Erde und seine Bewegung hin zum Himmel sind ein Zeugnis seines ganzheitlichen Wesens – eine Verbindung der Kräfte von Himmel und Erde. Der Baum wächst, und indem er wächst, bringt er wieder und wieder neues Leben hervor. Sein Zyklus zeigt die Jahreszeiten an.

Die Beschreibung des Baumes ist auch die Beschreibung eines Menschen. Wenn der Mensch gedeiht wie der Baum im Wald, dann ist die Energie gesund und klar. Der Mensch ist geerdet und wächst, er ist anpassungsfähig und stark, er trägt den Samen des neuen Lebens in sich und durchläuft einen Zyklus von Jahreszeit zu Jahreszeit.
Was aber geschieht, wenn man ihn nicht in dieser Weise beschreiben kann? Wenn der Mensch nicht wie ein Baum geerdet ist, wenn er leicht umgestoßen umgestoßen werden kann?
Dies könnte sich körperlich darin zeigen, dass man aus dem Gleichgewicht kommt und umfällt, dass man sich nicht mit der Erde verbunden fühlt, dass es einen schwindelt, dass man entwurzelt ist, leicht zu verwirren, dass einem die Fähigkeit fehlt, seine Persönlichkeit zu verankern, dass man Gleichgewichtsstörungen hat.
Was geschieht, wenn der Baum nicht mehr wächst? Die entstehenden Symptome könnten alle Arten von Lähmungen sein; vielleicht werden die Gliedmassen steif (Arthritis), Gedanken und Gefühle festgefahren.
Was geschieht, wenn der Baum dort gepflanzt wurde, wo er nicht genug Nahrung oder Sonnenlicht bekommt? Die Äste könnten zu weich werden oder zu steif. Der Stamm würde seine Lebenskraft und Stärke verlieren. Es können Probleme in der Wirbelsäule (Stamm)entstehen; oder es entstehen Symptome in den Gelenken der Gliedmassen, in der Anpassungsfähigkeit der Bewegungen, in der Verwurzelung des ganzen Menschen.
All diese Symptome sind Zeugnis eines Ungleichgewichts im Element Holz.
Feuer – Sommer - Kaiser

Freudvoll und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen und bangen,
in Schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zu Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
J.W. von Goethe
Was ist das Element Feuer? Es ist Wärme und Licht, es erzeugt Wärme und Licht. Es ist kraftvoll und antreibend, voll Funken sprühender Lebenskraft; in seiner Aktivität glänzend, aufregend und farbenfreudig. Mit ihm in Berührung zu kommen heißt, seine Wärme zu spüren. Wir können es dazu verwenden, Energie zu erzeugen und zu leiten. Feurig zu sein bedeutet voller Enthusiasmus für das Leben zu sein. Angefeuert werden bedeutet, angetrieben werden von der Begeisterung für etwas. Ein Feuer im häuslichen Herd erzeugt die Atmosphäre von Wärme und Geborgenheit. Die Sonne ist Feuer – mit ihrem Rhythmus in unserem Leben, ihrer Symbolik als Lebensspenderin, ihrer Realität als Teil des Lebenszyklus, ihren wärmenden, nährenden Strahlen.
Der Mensch braucht Wärme, er ist warm und wir können andere Menschen wärmen. Was geschieht aber mit jemandem, der wenig Feuer im Innern hat, und deshalb körperlich und gefühlsmäßig kalt ist? Hier einige Beispiele; ein Fehlen von Wärme und Offenheit für andere Menschen, selbst wenn sie einem nahestehen; sexuelle Kälte, weil das Feuer schwach ist; ein schwacher Blutkreislauf mit kalten Gliedmassen.
Heiße, schmerzende Gelenke, die sich anfühlen, als ob sich an bestimmten Stellen Feuerentzündet hätte und jetzt dort wütete, Fieber, sich ausgedörrt und öde fühlen in Körper, Geist und Seele; Krampfadern, Hämorrhoiden, Hitzewallungen, Sodbrennen.
Erde – Spätsommer
(Deutung auf alle Übergänge)
Beamtin für Transport und Logistik

Vielfältig, schön ist der Antlitz der Erde, hell erscheinend im Glanze des Lichts. Jeder Strahl, der in Farben sich bricht, enthüllt es mit Zaubergebärde, dies liebliche Leben und Werden, das im Dunkel als Hoffnung noch spricht. Vielfältig, schön sind die Klänge der Erde, leise ertönend, tiefbrausend, laut. Jedes Lied, das erklingt, zart vertraut, entkleidet mit Geigergebärde die Seele der stummen Beschwerde, Harmonie wird in Liebe erschaut. Vielfältig, schön sind die Düfte der Erde, herb und würzig, süß, lieblich und mild. Jede Blüte, sich öffnend, erfüllt, weithin duftend, die Wiesenmeere, und die Bäume, Kräuter und Ähren verströmen sich zärtlich und wild in der Erde betörendem Bild.
Ingrid Herta Drewing
Es ist der Boden unter unseren Füssen, es ist unsere Verbindung zur Welt und zum gesamten Universum. Mutter Erde, von der wir Nahrung, Beistand und Leben erhalten.
Die Erde ist rund; deshalb verweist alles Runde, deuten alle Konturen, Kreise und Zyklen hin auf die Erde. Sie dreht sich um die eigene Achse und folgt beständig einer Kreisbahn. Die Lebenszyklen werden von ihr bestimmt. Die Erde nimmt unter allen Elementen eine Sonderstellung ein, weil sie deren Quelle ist, das Zentrum, aus dem die anderen sich entfalten. Jedes Element steht in ständiger Beziehung zu ihr, kommt in ihrem Reich zum Leben und findet dort den Tod.

Auf dem Hintergrund dieser Beschreibung kann man sich ein Bild machen von einem Menschen, dessen Erde geschwächt ist. All das kann verrückt spielen, wie wenn Kreisläufe ihre Bahn verlieren. Es wird sich nicht nur in den äusseren, offensichtlichen Lebensrhytmen ereignen, wie etwa der Menstruation, sondern bei allen rhythmischen Abläufen, wie dem Schlafen, der Atmung, dem Denkprozess, der Harmonie und Koordination des Körpers.

Krankheiten mit der Bezeichnung Magengeschwür, Appetitlosigkeit, Magenverstimmung, Erbrechen, Fettleibigkeit, Unterleibsschwellungen, Überproduktion von Magensäure und Magenkrämpfe sprechen uns in mancher Hinsicht auf das Element Erde an.
Es muss tatsächlich alles, was mit der Nahrungsaufnahme und dem Nahrungsprozess zu tun hat, mit diesem Element in Verbindung gebracht werden.

Der Mensch, der unter Sterilität leidet, könnte auch sagen, meine Erde ist nicht fruchtbar; Schwierigkeiten bei der Geburt und der Empfängnis entstehen dann, wenn das Element Erde nicht angemessen vorbereitet und genährt worden ist. In trockener Erde, die nicht gehegt und gepflegt wurde, wird die Saat keine Wurzeln schlagen und nicht wachsen. Der Boden für den menschlichen Samen muss ergiebig, ausgewogen und gut versorgt sein, wenn das heranwachsende Leben gedeihen und die Reise durch das Leben als ein gesundes, harmonisches Wesen machen soll.
Metall – Herbst – Premierminister

In tiefer Kluft hab ich geruht,
geborgen in der Nacht,
bis Menschenhand mich sorgsam hat
ins helle Licht gebracht.
Jahrtausende hab ich gebraucht,
bis ich vollendet war,
dass ringsum ich zu schauen bin
als Quarzstein hell und klar.
Nun darf ich sein: Ein Bergkristall,
Symbol der Schöpferkraft,
die im Ver-borgenen uns stets das Grosse hat geschafft.
Erfreuen will ich Aug und Herz dem, der mich bestaunt,
damit auch er im stillen Tun
ein helles Haus sich baut.
Dr. h.c. Max Oechslin
"Durch Liebe kann man mutig sein, durch Genügsamkeit kann man weit-herzig sein. Wenn man nicht wagt, in der Welt voranzustehen, kann man das Haupt der fertigen Menschen sein."
Laotse
Es ist das Element, das wir meist am schwierigsten in der Natur erleben können. In der Regel vermittelt uns die Vorstellung von Metall etwas kaltes und hartes – und nichts Lebensspendendes oder Nährendes in menschlicher Hinsicht. Das Metall hat aber in der Natur und in uns selbst einen Stellenwert, den wir als Wertvoll, hilfreich und Lebensspendend erkennen können.

Die Mineralstoffe und Spurenelemente
der Erde liefern die wesentlichen Bestandteile und sorgen für die Reichhaltigkeit des Erdbodens, aus dem unserer Nahrung wächst. Bedeutsam und unverzichtbar werden sie vor allem als :
Coenzyme, da sie die Lebensprozesse unmittelbar „befeuern“ und stimulieren z.B. Innerhalb von metallhaltigen Proteinen wie dem Blutfarbstoff Hämoglobin oder aber als notwendiger Faktor im biochemischen Gerüst eines Vitamins (wie Kobalt beim Vitamin B12).
Viele Spurenelemente spielen eine unverzichtbare Rolle innerhalb vom Schutz der freien Radikalen. Es handelt sich hierbei um einen ganz zentralen Vorgang der Gesunderhaltung und verringern das Tempo der Alterung. Spurenelemente sind die Experten für Entgiftung und Entschlackung. Hier noch die weitere Bedeutsame Wirkungen der Mineralstoffe & Spurenelemente;
- Bildung des Knochengerüst und Erhaltung der Gesundheit der Knochen
- Nährstoffaufnahme
- Erhaltung der Durchblutung und damit der Sauerstoffversorgung im Gewebe
Manche liefern den Brennstoff für die Wärme, andere Materiale für die Festigkeit der Bauwerke und wieder andere, die Edelsteine, für die Schönheit.
Erze sind Metalle. Sie sind die Verdichtung der Erde. Wenn wir uns ein Juwel vorstellen, mit seinen kristallklaren Schönheit und der symbollischen Bedeutung von Ausdauer, Beständigkeit, Lebenserhaltung und Liebe, so vermittelt und das ein Gefühl vom Wesen des Metalls
Die meisten unserer Gebäude stützen sich gewissermaßen in ihrer Verstärkung, in ihrem Fundament und ihrer Standfestigkeit auf Metall. Metall liefert einen Hauptbestandteil in Kommunikationssystemen. Ohne Metall können wir uns die Welt des Telefonierens, des Fernsehens, des Fernschreibens sowie des Transports nicht vorstellen. Metall ist die Substanz, aus der wir die Leistungsnetze bauen. Drähte verbinden Dinge aller Art, sie halten sie zusammen, sie helfen ihnen zu funktionieren. Metall leitet die Elektrizität. Oder auch Gebirgsbäche und –Flüsse: die Bahnen, in denen sie fließen, sind ein Netzwerk, das aus dem Metall der Erde geformt ist. Wenn wir an das ausgedehnte Verbindungssystem im menschlichen Körper denken, an das Gefüge, das uns die Aufnahme von Nahrung und Luft sowie die Assimilation und Ausnutzung dieser Brennstoffe ermöglicht und schließlich die Ausscheidung des Unbrauchbaren – dann sehen wir einige lebenserhaltende Aspekte des Metall-Elementes.
Nach dem Wachsen, Blühen (Frühling) und Reifen (Sommer) kommt das Sammeln, die Ernte (Herbst). Was nicht verwertet werden kann, was nicht dem Lebensunterhalt dient, wird ausgeschieden, zersetzt sich und stirbt. Das Kostbarste, das Bleibende wird gesammelt um das Leben in seinem ganzen Wert und ohne Ballast weiterwirken kann – alles andere wird verabschiedet.

Hier ist das Wissen um die Vergänglichkeit, des Vergehens von allem was eine Form hat, hier wird Schönheit des Moments, die Veredelung, das Feinste, die vollkommene Kondensation gelebt. Hier sind der Respekt vor dem Leben und die Erkenntnis, das Annehmen und die Wertschätzung zuhause.
Es verkörpert die Verfeinerung, die Raffinesse und die Kraft der Zurückhaltung. Metall verbindet uns durch den Atem, mit dem Himmel/Spirituellen und ist die Quelle unserer Bedeutsamkeit und Selbstanerkennung.
Aus dieser Beschreibung können wir die Signale vorausahnen, die uns ein Ungleichgewicht anzeigen. Schwierigkeiten mit dem Gefüge selbst sind oft Symptome einer Unausgeglichenheit im Metall. Es können Symptome auftreten wie etwa rheumatische Schmerzen; Degeneration oder Unbeweglichkeit der Wirbelsäule; Zittern; Spasmen der Kehle, der Speiseröhre und der Gliedmassen; Mangel an Gefühlsstärke sowie unzusammenhängendes Sprechen. Ein Mensch, dessen Energie im Metall unausgeglichen ist, muss beim Wiederaufbau des Leistungsnetzes unterstützt werden; Zwietracht, Aufruhr und Auflösung des notwendigen Gefüges innerhalb des gesamten Menschen sind Zeichen dafür.
Wasser – Winter - Finanzminister

Auf der ganzen Welt
Gibt es nichts Weicheres und Schwächeres als das Wasser.
Und doch in der Art, wie es dem Harten zusetzt,
kommt nichts ihm gleich.
Es kann durch nichts verändert werden.
Dass Schwaches das Starke besiegt
und Weiches das Harte besiegt,
weiß jedermann auf Erden,
aber niemand vermag danach zu handeln.
Laotse
Es ist nass und flüssig; es passt sich der Gestalt jedes Gefäßes an; es ist lebensnotwendig. Wasser kann kalt oder warm sein, trübe oder klar. Es löscht den Durst. Es trägt uns, wir können uns auf ihm vorwärtsbewegen, es ist kraftvoll und gewaltig. Es hat einen Rhythmus und einen Zyklus. Es kann mächtig und überschwemmend, oder ruhig und nachgiebig.

Die Symbolik des Wassers ist archetypisch – die Seereise, die Suche nach der Quelle der Jugend, das Bild der alten Wasserstelle. Das Bewässern stärkt und nährt die Pflanzen. Wasser ist erfrischend und wiederbelebend. Es ist ein Grundbestandteil des Lebens, das ohne Wasser unvorstellbar ist. Der menschliche Körper besteht zu etwa 75 % aus Wasser.

Wie das Wasser in der Natur, so kann man auch das Wasser in uns beschreiben. Wir haben in unserem Innern Behälter, Brücken, Flüsse, Meere, Ozeane der Energie, Quellen des Lebens. Wir brauchen z.B. nur an den Fluss des Blutes zu denken, an den Strom mit seinen Nebenflüssen, den wir das Blut-Kreislauf-System nennen.

Das Lymphatische System ist ein weiters Wassernetz im Körper, das unserer Körperfunktionen unterstützt; dann die endokrine Flüssigkeit, die Harmflüssigkeit, die durch Schwitzen erzeugte Flüssigkeit, Speichel, Tränen, sexuelle Sekretionen, die Milchbildung – sie alle werden vom Wasser-Element beeinflusst.
Wenn es nicht ausgeglichen ist, kann irgendein Aspekt des Fliessens in unserer Körpergeistseele in Unordnung geraten. Sprödigkeit der Gelenke; Trockenheit und Durst; häufiges oder seltenes Urinieren; übermäßiges oder unzureichendes Schwitzen; Verlust der Kontrolle von den Gedanken und der Anpassungsfähigkeit der Gemütsbewegungen; Gefühle des überschwemmtsein und Ängste davor, von den Dingen überwältigt zu werden. Die Schlüsselbegriffe des Elementes Wasser sind Flüssigkeit, Fliessen und Tiefe.
Den Gelenken der Gliedmassen, in der Anpassungsfähigkeit der Bewegungen, in der Verwurzelung des ganzen Menschen.
All diese Symptome sind Zeugnis eines Ungleichgewichts im Element Wasser.
